Ich stand während meines Studiums auf zwei Segelbooten, die in unterschiedliche Richtungen fuhren.
Das eine: das Gefühl, etwas Großes, Geheimes, Seltenes aufzudecken. Was immer stimmte. Weswegen ich an einem wissenschaftlichen Fachbuch mitschrieb, bevor ich meinen Abschluss hatte — über Fatḥallāh al-Ṣāyigh, einen Mann, von dem außer mir kaum jemand je gehört hatte.
Das andere: Warum sollte ausgerechnet ich so eine Frau sein, die so viel weiß? Und woher?
Bis zu meiner Höhlenerfahrung 2018 — einer spontanen Trance in einer Traumatherapie-Sitzung, die mich tief unter die Erde führte, in eine Kathedrale aus Stein, Wasser und Licht.
Ich konnte das, was darin lag, so lange nicht intellektuell greifen, dass ich mir die Weisheit darin verboten habe.
Ich habe nicht am falschen Ort gesucht.
Ich habe am falschen Ort im Körper nachgeschaut.
Ich bin Somatik-Coach, Islamwissenschaftlerin, Mutter.
Und ich weiß, wie man dahin führt —
ohne dass es weitere acht Jahre dauert.